05.01.11

Success story Theobald Software/Würth Industrie Services GmbH

Kunde: Theobald Software

 

Reibungslose Kommunikation bei Würth Industrie Services: ERPConnect schlägt Brücke zwischen Kanban- und SAP-System

Produzierende Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, eine hohe Materialverfügbarkeit zu gewährleisten und gleichzeitig die Kapitalbindung so gering wie möglich zu halten. Dementsprechend wichtig sind rationelle Prozesse im Bereich Einkauf und Logistik.
Hierauf hat sich die Würth Industrie Services GmbH spezialisiert. Sie bietet Industriekunden nicht nur ein C-Teile-Sortiment aus über 420.000 Artikeln wie Schrauben, Verbindungs- und Befestigungstechnik sowie Werkzeuge, sondern auch logistische und dispositive Dienstleistungen wie scannerunterstützte Regalsysteme oder eine Just-in-time-Versorgung mittels Kanban-Behältersystemen.

Um mehrere Millionen Kanban-Behälter koordinieren und sämtliche Lager- und Logistikprozesse steuern zu können, hat die Würth Industrie Services eigens eine Lager- und Logistiksoftware entwickelt, die den hohen, sehr spezifischen Anforderungen des Unternehmens entspricht. Damit alle Artikel verbrauchsnah disponiert, Bestände und Lagertechnik regelmäßig optimiert sowie Statistikdaten aktualisiert werden können, ist der Datenaustausch zwischen der Würth-Lösung  KMS (Kanban Management System) und dem in verschiedenen Abteilungen eingesetzten SAP-System (ECC 6.0 Unicode ) notwendig.So erfasst der Vertrieb beispielsweise zusätzliche Aufträge in SAP. Diese müssen dann an das unterlagerte Kanban-Managament-System übergeben werden, ebenso wie Bestellungen, die über EDI (Electronic Data Interchange) oder das Internet eingehen.


Auch die Buchhaltung arbeitet mit SAP und benötigt verschiedene Informationen aus dem Lagersystem, um zum Beispiel anhand der Warenbewegungen Inventurdifferenzen erkennen zu können.
Dem Materialmanagement werden Verbrauchszahlen aus dem Lagermanagementsystem in SAP gemeldet, auf deren Basis dann die Disposition des Materials stattfindet.
Außerdem werden Reklamationsfälle im SAP bearbeitet. Sämtliche Folgeaktivitäten, die im Lager durchzuführen sind, wie beispielsweise das Kontrollieren von Ware, das Sperren von Plätzen etc., erfolgen über das Lager- und Logistik-System.


Da SAP keine geeignete Schnittstelle für die Kommunikation zwischen den beiden Systemen bereitstellt, wurde bislang mit dem Austausch von Textdateien gearbeitet. Dieses Verfahren erwies sich jedoch als zu zeitaufwändig und fehleranfällig, weshalb Würth Industrie Services nach einem geeigneten Alternativverfahren suchte.
Fündig wurde das Unternehmen beim Stuttgarter Spezialisten für SAP-Schnittstellen Theobald Software GmbH, die über langjährige Erfahrung in der Konzeption und Entwicklung von SAP-Konnektoren verfügt. Die .NET Assembly ERPConnect 4.0 ermöglicht die Entwicklung robuster SAP-Schnittstellen ohne aufwändige Infrastruktur oder zusätzliche Middleware. Für jede Art von SAP-Objekten steht eine eigenständige API zur Verfügung, um das Design und die Implementierung der Schnittstellen so komfortabel wie möglich zu machen (z.B. Funktionsbausteine, SAP Queries, IDocs, RFC-Server, BW-Cubes etc.). Die Zertifizierung als "SAP Certified Integration with SAP NetWeaver" garantiert Kunden die nahtlose Integrierbarkeit in SAP Produkte.
Mittels ERPConnect werden bei Würth Industrie Services Aufträge in Echtzeit von SAP in das unterlagerte Kanban-System gespielt. Gleichzeitig kann direkt von SAP auf Daten aus KMS (Kanban Management System)  zugegriffen werden, um diese für weitere Prozesse zum Beispiel im Einkauf zu nutzen. Aktuell verwenden mehr als 300 Mitarbeiter die Schnittstelle im Rahmen ihrer täglichen Arbeit.


"Durch den Einsatz von ERPConnect haben wir eine Prozessoptimierung erreicht, die die Qualität unserer Dienstleistungen weiter verbessert hat.", erläutert Stefan Reuss, Leiter Ressort IT & Technik bei Würth Industrie Services.
Ein wesentlicher Faktor bei der Wahl von ERPConnect als Schnittstellentechnologie war die hohe Anpassungsfähigkeit: "Änderungen fallen bei uns nahezu im Monatstakt an, da beispielsweise neue Attribute aufgenommen werden müssen, die bis dato noch nicht Bestandteil der Aufträge waren," so Reuss. "Mit ERPConnect ist das überhaupt kein Problem, die IT kann binnen kürzester Zeit die gewünschten Ergänzungen oder Änderungen der Verknüpfungen vornehmen - und zwar ohne, dass wir zusätzliches Consulting von außen benötigen." Möglich wird das durch die Produkt-Philosophie (der) von Theobald Software, alle Konnektoren so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten - was sich nicht nur in der intuitiven Bedienbarkeit sondern auch in den verständlichen Dokumentationen und umfangreichen Zusatzmaterialien wie der Knowledge Base mit zahlreichen Beispielen und Artikeln widerspiegelt.
Sollten dennoch technische Probleme auftreten, steht ein Support Service per Hotline oder Ticket-System zur Verfügung.


Aufgrund der guten Erfahrungen mit ERPConnect hat sich Würth für ein weiteres Interface aus dem Hause Theobald Software entschieden: Für Datenauswertungen innerhalb der bestehenden SQL-Serverlandschaft, die SAP so nicht bereitstellen kann, kommt Xtract IS zum Einsatz.


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